Zwischen Abiturzeugnis, Applaus und ausgelassenem Feiern
Am 20. Juni 2026 hieß es für die Abiturientinnen und Abiturienten unserer gymnasialen Oberstufe endlich: Geschafft! Im festlichen Ambiente des Alando Palais in Osnabrück wurde der erfolgreiche Schulabschluss gebührend gefeiert – zunächst mit einem offiziellen Programm ab 18:30 Uhr und anschließend mit einer Party.
Den Abend eröffnete Schulleiter André Sossna, der in seiner Rede einen Blick auf die vergangenen Schuljahre warf. Dabei erinnerte er daran, wie rasant sich die Künstliche Intelligenz in dieser Zeit entwickelt hat. Als anschauliches Beispiel diente das Handy, das nicht nur zur Kommunikation (manchmal leider auch während des Unterrichts), sondern vielleicht auch hier und da zur „Unterstützung“ in Klausuren genutzt wurde (vermutlich). Als Beleg diente ein verwaistes Handy, das nach einer Klausur im Koffer verblieb und nicht abgeholt wurde. Seine humorvollen Anmerkungen sorgten für einige Lacher, regten aber zugleich zum Nachdenken an.
Auch die zahlreichen Klassen- und Studienfahrten blieben nicht unerwähnt. Ob Malta, Österreich, Spanien oder sogar New York – die Schülerinnen und Schüler waren in den vergangenen Jahren viel unterwegs. Mit einem Augenzwinkern stellte Schulleiter Sossna fest, dass trotz der beeindruckenden Reiselust noch genügend Zeit blieb, um, zumindest teilweise, hervorragende Abiturnoten zu erzielen.
Insgesamt erhielten 41 Schülerinnen und Schüler ihr Abiturzeugnis. Besonders bemerkenswert: 16 Absolventinnen und Absolventen schlossen mit einer Eins vor dem Komma ab, zwei von ihnen sogar mit der Traumnote 1,0. Die feierliche Zeugnisübergabe erfolgte durch den Schulleiter André Sossna und den Stufenleiter Ralf Volkmer. Anschließend wurde der besondere Moment mit einem gemeinsamen Gruppenfoto festgehalten.
Für einen der unterhaltsamsten Momente des Abends sorgte Lisa Volkmann. In ihrer Rede nahm sie die Eigenheiten der Lehrkräfte liebevoll aufs Korn und verteilte charmante Seitenhiebe, die bei Publikum und Lehrerschaft gleichermaßen für Schmunzeln sorgten.
„Wir haben zusammen gelacht, uns manchmal genervt, uns gegenseitig geholfen und wahrscheinlich mehr Zeit miteinander verbracht als mit unseren Familien. Über die Jahre sind aus Mitschülern Menschen geworden, die unsere Schulzeit geprägt haben. Menschen, mit denen wir Erinnerungen teilen, die niemand außerhalb dieser Stufe jemals vollständig verstehen wird.“
Spätestens hier zeigte sich, dass die gemeinsame Schulzeit viele Geschichten hervorgebracht hatte, die noch lange erzählt werden dürften.
Beim anschließenden gemeinsamen Essen nutzten Absolventinnen und Absolventen, Eltern sowie Lehrkräfte die Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen, Anekdoten wieder aufleben zu lassen und über die nächsten Schritte nach dem Abitur zu sprechen.
Nach dem offiziellen Teil richteten sich die Blicke zunächst nicht auf die Tanzfläche, sondern auf die Leinwand: Auf besonderen Wunsch des Abiturjahrgangs wurde das Fußballspiel Deutschland – Elfenbeinküste der WM übertragen. Es wurde mitgefiebert, gejubelt und diskutiert. Erst nach dem Schlusspfiff wurde die Tanzfläche eröffnet. Einige Gäste und der Schulleiter bewiesen dabei bemerkenswerte Ausdauer und verabschiedeten sich erst in den frühen Morgenstunden des neuen Tages.
Die Schulleitung bedankt sich auch im Namen der Friedrich Krüger Stiftung bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses besonderen Abends beigetragen haben. Den Abiturientinnen und Abiturienten wünscht das gesamte Team der Friedrich Krüger Stiftung für ihren weiteren Weg viel Erfolg, spannende Erfahrungen und mindestens genauso viele schöne Erinnerungen wie in ihrer Schulzeit.



