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Sprachreise nach Sevilla

Bereits zum fünften Mal wurde eine Sprachreise nach Sevilla durchgeführt. Stets in der Woche vor den Osterferien machen sich SchülerInnen und Schüler der Bildungsgänge Höhere Berufsfachschule und Berufliches Gymnasium mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung auf den Weg in den Süden. Zu dieser Zeit zeigt sich Sevilla von seiner schönsten Seite: Die Tage sind sonnig und lang, die Stadt ist lebendig und voller Menschen aus aller Welt, die für eine gewisse Zeit Teil ihres einzigartigen Lebensgefühls werden. Besonders prägend ist die Blütezeit der Orangenbäume, deren Duft die Straßen erfüllt und die Atmosphäre der Stadt unverwechselbar macht.

Betreut wird die Gruppe von Susana Márquez Augusto, Lehrkraft für Spanisch. Sie hat 33 Jahre in Sevilla gelebt, kennt die Stadt daher hervorragend und weiß um das große Potenzial, das sie für die sprachliche und kulturelle Entwicklung der Schülerinnen und Schüler bietet.

Die Sprachreise ist inzwischen ein fester Bestandteil des Spanischunterrichts geworden. Sie ermöglicht es, die im Unterricht erlernte Grammatik und Theorie unmittelbar in der Praxis anzuwenden – durch das Leben und den Alltag in dem Land, dessen Sprache gelernt wird.

Darüber hinaus eröffnet die Reise einen direkten Zugang zur spanischen Kultur, der auf andere Weise kaum erreichbar ist: durch Begegnungen mit den Menschen, das Erleben von Traditionen und das Kennenlernen der lokalen Küche. Die Schülerinnen und Schüler tauchen für eine Woche vollständig in diese Kultur ein, was ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen nachhaltig stärkt. So entsteht eine enge Verbindung zwischen Sprache und Kultur, die durch unmittelbares, praxisnahes Lernen geprägt ist.

In diesem Jahr fand die Sprachreise vom 14. bis zum 19. April statt. Insgesamt nahmen 34 Schülerinnen und Schüler der Klassen G11.1, G11.2 und HHU.1 teil. Untergebracht war die Gruppe in einem zentral gelegenen Hotel, das sich in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt befindet.

Die Schülerinnen und Schüler besuchten einen Intensivkurs Spanisch, der an drei Tagen jeweils fünf Unterrichtsstunden umfasste. Der Kurs fand in der anerkannten Sprachschule „Sevilla Habla“ statt, die auf den Spanischunterricht spezialisiert und vom „Instituto Cervantes“ (Goethe Institut in Deutschland) akkreditiert ist. Am Ende des Kurses erhielten die Teilnehmenden ein offizielles Zertifikat, das sie beispielsweise ihren Bewerbungsunterlagen beifügen können.

Der Unterricht beschränkte sich nicht nur auf Grammatik, sondern folgte einem kommunikativen Ansatz, der die aktive Mitarbeit fördert. Qualifizierte Muttersprachler mit umfangreicher Erfahrung vermittelten die Inhalte mit großer Begeisterung für Sprache und Kultur. Die Kurse deckten die Niveaustufen A1 bis C1 ab, sodass durch die Einteilung in 16 bis 18 Lerngruppen eine passgenaue Förderung aller Teilnehmenden gewährleistet war.

Ergänzt wurde der Unterricht durch ein abwechslungsreiches Programm aus kulturellen Aktivitäten, wie Konversationseinheiten, Spielen sowie Einblicken in Kunst und Kultur, und durch außerschulische Unternehmungen wie Stadtführungen, Tapas-Touren und Sprachaustausch.

Auch die Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Sevillas war fester Bestandteil des Programms. So besuchte die Gruppe am Dienstag die Plaza de España, am Mittwoch den Alcázar und am Donnerstag die berühmte Kathedrale von Sevilla. Den Abschluss bildete am Freitag eine etwa einstündige Bootsfahrt auf dem Guadalquivir, bei der alle die Stadt aus einer neuen Perspektive erleben konnten.

Insgesamt stellte die Sprachreise eine äußerst bereichernde Erfahrung dar, die sowohl die sprachlichen Fähigkeiten als auch das kulturelle Verständnis der Schülerinnen und Schüler nachhaltig gefördert hat.

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