GKD12-Blog, Teil 8: Herbert Marcuse

Das, was ist, kann nicht wahr sein

In seinem Buch „der eindimensionale Mensch“ zitiert Marcuse diesen von Ernst Bloch stammenden Satz, um den Unterschied zwischen eindimensionalem und zweidimensionalem Denken klarzumachen. Demnach soll dieser Satz klarmachen, dass die Philosophie die Wirklichkeit nicht so lassen soll, wie sie ist, sondern sie infragestellen soll. In diesem Sinne gibt es die zwei Dimensionen, die Wahrheit und die Wirklichkeit. Zwischen beiden besteht eine unaufhebbare Spannung, da sie niemals miteinander identisch sein können. Die Wahrheit ist das, was ist, und in Richtung dessen, was sein kann oder soll, treibt.

 

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